Archiv der Kategorie 'News'

Flüchtlingsunterkünfte in Dresden & 2 Jahre Bleiberecht – eine Zwischenbilanz

Es ist ein neuer Wohnbericht dazugekommen:

http://www.gegen-ausgrenzung.de/a_heimfotos.php

Die aktuellen Versionen der Broschüre über die Zustände in Dresdener Flüchtlingswohnheimen:
geringe Auflösung:

http://www.gegen-ausgrenzung.de/bilder/heimfotos/druckversion_heime2.pdf

hohe Auflösung:

http://www.gegen-ausgrenzung.de/bilder/heimfotos/druckversion_heime.pdf

Aus den Medien:

Radiobeitrag auf Deutschlandfunk am 20.11.2008:
2 Jahre Bleiberecht – Eine Zwischenbilanz, hier anhören:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/11/20/dlf_20081120_1840_f4cd23ae.mp3

Prisma – die interkulturelle Woche in Döbeln

döbeln

Programm 2008

Workshops/Aktionen im Vorfeld von PRISMA

01.08. – 31.08.2008

Jugendprojekt „neue Räume für Begegnung“ im Haus der Demokratie
Jugend braucht Räume für Begegnung. Der Haus der Demokratie e.V. hat diese Räume und möchte sie gern Jugendlichen zur Nutzung zur Verfügung stellen. Im Rahmen der diesjährigen PRISMA möchte der Treibhaus e.V. Jugendliche verschiedener Herkunft durch das gemeinsame Ausgestalten dieser neuen Begegnungsräume näher zusammen bringen. Interessierte Jugendliche können sich gern beim Treibhaus e.V. (03431-605330) melden.

26.08. – 28.08.2008
Schreibworkshop „Berührung (mit) der Fremde“ im Frauenzentrum Regenbogen
Wir wecken Erinnerungen an Berührungen der Fremde: an sanfte, liebevolle, zärtliche und an aggressive, rücksichtslose, schmerzhafte. Wir fragen uns: Was haben diese Berührungen der Fremde mit mir gemacht? Haben sie ein Lächeln hervorgerufen? Ein Staunen? Oder Tränen? Gar Gewalt? Wir geben unseren Gedanken über unsere inneren und äußeren Berührungen (mit) der Fremde Ausdruck – in Textminiaturen, Collagen, Montagen, Postern. Ein Workshop mit Sylvia Eggert, der Wort, Bild und Bewegung miteinander verbindet. 26.-28.08.08, jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr im Frauenzentrum – aber nicht nur für Frauen. Anmeldungen unter: frauenzentrum@regenbogendl.de oder 03431-570 970

01.09. – 14.09.2008
Theaterworkshop im Frauenzentrum Regenbogen
Die Theaterprofis vom freien Theater Teatre de luna werden auch in diesem Jahr mit einer interkulturellen Frauengruppe an einem gesellschaftskritischen Stück arbeiten und dabei die Grundlagen des Theaterspiels vermitteln. Tenor dieser Theaterarbeit wird dabei auch sein, Menschen mit individuellen „eigenen Welten“ auf einem Stück gemeinsamen Weg zu begleiten. Der Lebensraum ist eng verknüpft mit dem Bühnenraum, der einen geschützten Lern- und Experimentier-, also Schonraum darstellt. Auf der Bühne ist dabei alles erlaubt: Große Gefühle, niederträchtiges Verhalten, abnorme Reaktionen…. Die Grenzen der Wirklichkeit verschwimmen. Das Theater ermöglicht neue Wirklichkeiten, neue Sichtweisen, neue Handlungsimpulse. Die Theaterarbeit soll anregen zu künstlerisch anspruchsvollem Spiel, bei der alle Akteurinnen Raum haben, sich selbst und andere neu zu entdecken und mit sich und ihrer Umwelt zu experimentieren. Die Teilnehmerinnen werden vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten entdecken, mit Stimme, Körper, Requisite und Maske improvisieren und dabei Spielszenen entstehen lassen und letztlich öffentlich aufführen. Interessentinnen können sich unter frauenzentrum@regenbogendl.de oder 03431-570 970 für den Workshop anmelden.

Das Programm zur interkulturellen Woche

14.09. – 20.09.2008
Rathaus Döbeln/Café Courage

Ausstellung „Kein Mensch ist illegal“

Das Kölner Netzwerk kein mensch ist illegal hat 2006 einen Wettbewerb um ein Plakat ausgeschrieben. Ziel: „auf die miserablen Lebensbedingungen von illegalisierten Menschen aufmerksam machen“ und zu alltäglicher gesellschaftlicher Solidarität mit Menschen ohne Papiere auffordern. Da „Illegalität“ im Verborgenen stattfindet ist sie kaum wahrnehmbar. Die Probleme, die sich durch ein Leben in der „Illegalität“ ergeben sind jedoch vielfältig und vor allem oft existenziell. 111 KünstlerInnen reichten insgesamt 199 Entwürfe ein, die in sehr unterschiedlicher Weise das Thema aufgreifen. Die Palette reicht vom Textplakat über Fotos, die stilisierte grafische Darstellung bis zur Kinderzeichnung. Die besten Ergebnisse werden in Form von Plakaten im Rathaus und im Café Courage während der interkulturellen Woche zu sehen sein.

Sonntag 14.09.2008

10.00 – 15.00 Uhr Wettinplatz
Eröffnungsveranstaltung

Mit einem interkulturellen Jazzfrühstück möchten wir in diesem Jahr in die interkulturelle Woche starten. Das gibt schon zu Beginn der PRISMA die Möglichkeit, sich bei gemütlicher Atmosphäre und netter Musik kennen zu lernen und für weitere Veranstaltungen zu verabreden. Ab 11.00 Uhr beginnt der offizielle Teil mit kurzen Redebeiträgen und Grußworten begleitet von vielfältigen kulturellen Einlagen und Angeboten für Kinder wie Maskenbau, Fadenspielen und Kletterwürfel. (Unkostenbeitrag 6,00 €)

19.30 Uhr Theater (Bürgerbühne TiB)
Theatervorstellung „Erzähl mir von Kuba“

Grenzüberschreitung: Die Eltern wählten für den Sohn den Vornamen Stalin. Sie meinten, einem Stalin Martinez fliegen in Castros Kuba die gebratenen Tauben in den Mund. Das war ein Irrtum. Auch als Zahnarzt leidet er unter der trostlosen Mangelwirtschaft. So schlägt er sich illegal von Mexiko aus nach Miami durch. Doch als „Asylant“ wird nur anerkannt, wer als Bootsflüchtling kommt. Also muss er einige Tage lang im Versteck hungern, dursten und sich den Bart wachsen lassen, um das politisch korrekte Gesicht zu erwerben. Zeit genug, um sein Leben im geliebten Kuba zu überdenken. Eine Schelmengeschichte über die Frage, die Millionen Menschen in vielen Teilen der Welt bewegt: Gehen oder Bleiben?

Montag 15.09.2008

9.00 Uhr Stadtbibliothek
Medienrallye „Kinder der Welt“

Mittels verschiedener Medien haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit mehr über das Leben von Kindern in anderen Kulturkreisen herauszufinden. Eine spannende und interessante Rallye für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. (kostenfrei)

19.30 Uhr Stadtbibliothek

Noah Sow in Döbeln 08

Lesung „Deutschland Schwarz Weiss“ mit Noah Sow
Die Autorin Noah Sow liest aus ihrem Buch „Deutschland Schwarz Weiss“ und lädt Sie ein zu einem Selbsterkenntnis- und Sensibilisierungsprogramm, das Ihnen einiges abverlangt, das Sie schockieren und verunsichern kann und bisweilen sogar wütend macht. Aber es lohnt sich. Nur wenn Sie die Augen nicht verschließen, können Sie einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass menschenverachtende Ideologien in Deutschland nie wieder mehrheitsfähig werden. (Eintritt 3,00 €) Lesung fällt leider aus, wird verschoben!!!

Dienstag 16.09.2008

14.00 Uhr Körnerplatzschule
Interaktives Angebot „Chaosspiel“
Klassenstufe 7

19.00 Uhr Theater (Bürgerbühne TiB)
Lesung/Ausstellung „Berührung (mit) der Fremde“

An diesem Abend werden die Ergebnisse eines Schreibprojektes zum Thema „Berührung (mit) der Fremde“ vorgestellt. In einer Lesung können die Zuhörer dabei Texten zu persönlichen Begegnungen deutscher Autoren mit Fremde/m lauschen. Die Perspektive von Migrantinnen und Migranten auf die deutsche Fremde zeigt eine Ausstellung von Literaturpostern, Poesieplakaten und Textobjekten, die ebenfalls an diesem Abend eröffnet wird. Entstanden sind diese „Schreib-Produkte“ in einer Schreibnacht und in Werkstätten im Vorfeld der Interkulturellen Woche.
Forumtheater „Teilhaben – Teil werden …“
Im Anschluss an die Lesung wird das Thema der Migration durch interaktives Theater auf eine reizvolle und herausfordernde Weise in Szene gesetzt. Durch ausgearbeitete Szenen, die die Schwierigkeiten von MigrantInnen in unserem Alltag aufzeichnen, wird das Publikum herausgefordert, sich intensiver mit der Thematik auseinander zu setzten, um im zweiten Teil mit dem Schauspielteam auf der Bühne die diskutierten Lösungsansätzen praktisch durchzuspielen. (kostenfrei)

Mittwoch 17.09.2008

14.00 Uhr Mittelschule am Holländer
Interaktives Angebot „Chaosspiel“
Klassenstufe 8

15.00 Uhr Kino CID

Film und Diskussion „YES I AM“ mit Brothers Keepers
„Yes I am“. Ein Dokumentarfilm über die Geschichte der „Brothers Keepers“, die sich nach dem Mord an Alberto Adriano gründeten. Konzert- und Videoclip-Ausschnitte, Gespräche und Interviews erzählen von der Notwendigkeit und der Herausforderung, eine afrodeutsche Identität zu entwickeln. Im Anschluss an den Film möchten Protagonisten des Films bzw. von Brothers Keepers mit den TeilnehmerInnen über die im Film angesprochenen Themen diskutieren. (kostenfrei)

Zu Gast sind die Musiker sind Adé Bantu & nosliw

20.00 Uhr Café Courage
vortrag Benin in Döbeln
Diavortrag über das Land Benin
Einmal Benin und zurück bitte! Freiwilligendienst in Afrika…Klingt spannend! Aber was ist das überhaupt? Was macht man bei so einem Dienst? Wer organisiert das Ganze? Und überhaupt: Was ist eigentlich Afrika? Ein homogener schwarzer Klecks auf der Weltkarte? Welchen Menschen begegne ich da eigentlich? Stimmen meine Bilder im Kopf mit der Realität überein, wenn ich Afrika höre? Die Freiwilligen Eva Schmidt und Anna-Janina Wittan haben sich diesen Fragen gestellt. Allerdings nicht allein, sondern zusammen mit der deutschen Sektion des Weltbürgerverbandes und der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. … und natürlich den Menschen vor Ort, in Benin. Ein Erfahrungsbericht in Form eines Dia-Vortrags über drei Monate „Abenteuer Afrika“. Drei Monate kultureller Freiwilligendienst in Benin. Im Zuge des Erfahrungsberichtes können an diesem Abend auch Fragen zum Freiwilligendienst und zum Auslandsaufenthalt im Allgemeinen gestellt werden. (Eintritt 2,00 €)

Donnerstag 18.09.2008j

16.00 Uhr Frauenzentrum Regenbogen
Ausstellungseröffnung/Vortrag „Vorurteile machen blind“
Vorurteile eignen sich sehr gut dazu, scheinbare Wahrheiten auszusprechen, die niemand überprüft, weil so viele Menschen an sie glauben. Deshalb ist es ganz normal, dass wir Vorurteile haben. Wir übernehmen sie zusammen mit vielen anderen Wertvorstellungen und Selbstbildern der Gemeinschaft, der wir angehören. Vorurteile machen blind. Sie hindern uns daran, Wahrheiten zu sehen und zu erkennen. Sie bauen auf unser Vertrauen in die Richtigkeit dessen, was wir lernen. Sie vermitteln Gewissheiten, die keine sind. Erst wenn sich jemand die Mühe macht, die Argumentationskette aufzudröseln und an der Realität zu überprüfen, kann diese Spirale durchbrochen werden. Hier setzt die Ausstellung „Vorurteile machen blind- Rechtsextreme Vorurteile und wie wir ihnen begegnen“ an. Gezielt werden bspw. rassistische und antisemitische Vorurteile aufgegriffen, kontextualisiert und widerlegt. (kostenfrei)
www.weiterdenken.de
www.regenbogendl.de

18.00 Uhr CityClub
Osteuropäischer Abend

Der vorzugsweise kasachische Abend soll Jugendliche mit der Kultur, der Geschichte und den Menschen dieses Landes vertraut machen. Neben den Gesprächen werden landestypische Speisen und Getränke zubereitet und probiert.

19.00 Uhr Café Courage

Themenabend „Flüchtlinge an den Außengrenzen Europas“
An diesem Abend thematisieren wir die Problematik der Abschottung Europas vor Flüchtlingen anderer Kontinente und die damit verbundene Schwierigkeit von flüchtenden Menschen, nach der Genfer Flüchtlingskonvention Schutz in Europa zu suchen.

Gezeigt werden die Filme „Au claire de la Lune“ (kostenfrei) Dokfilm Burkina Faso, Elfenbeinküste, Mali 40. Min)
und „Le Heim“ (Dokfilm Deutschland 16 Min)

Freitag 19.09.2008

18.00 Uhr Rathaus Döbeln (großer Sitzungssaal)
Theater
An diesem Abend freuen wir und auf das Ergebnis des im Vorfeld im Frauenzentrum stattgefundenen Theaterworkshops. Bereits in den vergangenen beiden Jahren sind beeindruckende Stücke in vergleichbaren Workshops entstanden. (kostenfrei)

19.30 Uhr Rathaus Döbeln (Kleine Galerie)
Ausstellungseröffnung „STUFEN“ mit Viktor Scheck

Malerei und Plastik

20.00 Uhr Rathaus Döbeln (großer Sitzungssaal)
Konzert zur Ausstellung
„Sag ja! – Lieder an das Leben & über das Leben“
mit Ulrike Hirsch und Ulrike Bischof
Die zwei Musikerinnen, bekannt als das Liedermacher-Duo „Eins & Zwei“, laden ein zu ihrem Abendprogramm. Sie singen heitere und tiefsinnige Lieder aus eigener Feder, die die Seele streicheln und das Herz erfreuen, begleitet von Gitarre, Geige, Flöte oder Klavier. Willkommen sind all jene, die gern Lieder über die Stolpersteine des Lebens, über Suchende, Einhörner und andere Wunder hören und natürlich alle kunstinteressierten BürgerInnen.

Sonnabend 20.09.2008

21.00 Uhr Rohtabak Döbeln
Großes Abschlusskonzert

Zum Abschluss der dritten interkulturellen Woche PRISMA wird es wieder ein Konzert mit grandiosen Bands geben. Mit dabei sind:



Didges Brew
Jenseits ausgetretener Pfade leisteten Didges Brew auf diversen Festivals, im Radio und TV Pionierarbeit für das Didgeridoo in Europa! Die vier Berliner Jungs brauen einen organischen Tribal-Electro-Ethno-Funk für das 21. Jahrhundert. Das mit druckvoller Stimme und temporeicher Mundperkussion gespielte Posaunen-Didge klingt dabei, als wäre eine Groovebox am Werk. Spektakulär, tight und ohne Tricks, denn es geht ihnen nur um eines: Abfeiern!


Microphone Mafia
Unbeirrbar geht die Mafia ihren Weg. Alles begann im Jahre 89 in einem Bezirk von Köln, wo vier damals gerade sechszehnjährige beschlossen, eine neue Organisation aus der Taufe zu heben: TCA Microphone Mafia. Zweck der Gründung: Therapy contra Animosity. Das Konzept der Mafia war so radikal wie damals kein zweites in Deutschland: statt die amerikanischen Vorbilder mit ihrem Ghetto-Slang nachzuahmen, statt die damals noch eher unbeholfenen Versuche, die deutsche Sprache zu rhymes zu formen, fortzusetzen, konzentrierte sich die Mafia auf einen unerhörten Sprachmix aus Italienisch, Neapolitanisch, Türkisch und Englisch, und setzten durch die Verwendung von Samples aus türkischer und italienischer Volksmusik noch ein Sahnehäubchen drauf.

Bazooka Boys
Die Bazooka Boys folgen dem globalen Lockruf der Musik und legen ein Gemisch aus Global Dancehall, Reggaetunes, Latinfunk, Brazilectro, Bollywood- und Banghrasounds, Asian Underground, Balkanbeats, Russensoul, Orientalpop und Afro Beat auf. Also es geht einmal rum um den Globus und dabei soll wahrlich keiner zu kurz kommen. Ihr Programm heißt demzufolge „Global Beat Club“.

&
prisma in Döbeln

Veranstaltungen im Nachgang der interkulturellen Woche

Donnerstag 25.09.2008

20.00 Uhr Café Courage

mo asuman roots germania in Döbeln

Film/Filmdiskussion „Roots Germania“ mit Mo Asumang
Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang!“. Mit dieser Textzeile rief die Neonaziband „White Aryan Rebels“ in einem Hetzsong zum Mord an der Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Mo Asumang auf. Dieser Schock inspirierte Mo zu einer filmischen Spurensuche. Auf ihrer Recherchereise versucht Mo Asumang die Ursachen solchen Hasses und die Ausgrenzung von Migranten zu ergründen. Den bösartig gemeinten Rat der Neonazis nimmt Mo Asumang dabei ernst: „Geh dahin, wo du hergekommen bist!“. Ist das ihr Geburtsort Kassel? Oder Ghana, woher ihr Vater stammt? Aber dort gilt sie als Weiße. Doch ein Aufenthalt dort öffnet ihr die Augen für einen ganz neuen Weg, den Rassismus und Germanenkult deutscher Neonazis zu hinterfragen. Mo Asumang stellt an diesem Abend ihren für den Grimme Preis nominierten Film vor und sich im Anschluss einer Diskussion.

www.roots-germania.com

antira camp 08

antira camp 08

Das Antirassistischen SommerCamp 2008 findet vom 16. bis zum 24. August 2008 in Hamburg statt. Das Camp begreift sich einerseits als Weiterführung der Grenzcamps, bezieht sich aber auch auf die spektrenübergreifenden Mobilisierungen gegen den G8 in Heiligendamm 2007……

Neues Netzwerk für Migration in Mittelsachsen gegründet

Neues Netzwerk für Migration Döbeln/Mittweida/Freiberg 29.05.2008

Ein Netzwerk aus verschiedenen Beratungsstellen und Vereinen aus der Region Mittelsachsen kam heute zum zweiten Mal, diesmal in Döbelns Café Courage zusammen. Gemeinsam wollen sich die Akteure für die sozialen und politischen Belange aller Migrantinnen und Migranten einsetzen.

„Wichtig“, so Torsten Fischäder vom beteiligten Treibhaus e.V., „ist, dass es im neuen Landkreis einen unabhängigen hauptamtlich arbeitenden Integrationsbeauftragten geben wird. Behörden müssen sich interkulturelle Kompetenzen aneignen, um ihrem Beratungsauftrag in Zukunft auf Augenhöhe mit ihren Klienten wahrnehmen zu können.“

Außerdem setzt sich das Netzwerk für die Rechte der Flüchtlinge ein. „Der neue Landkreis hat zum Beispiel nun die Möglichkeit Asylsuchenden und Geduldeten Bargeldleistungen auszuzahlen und sich somit von den bisherigen diskriminierenden Versorgungssystemen zu verabschieden“ erklärt Fischäder. Dieses Model wird seit einigen Monaten bereits in Chemnitz und Dresden erfolgreich praktiziert. Die Vereine und Initiativen hatten zu Beginn des Monats beschlossen, das Netzwerk Migration Mittelsachsen ins Leben zu rufen.

Beteiligte sind Treibhaus e.V. Döbeln, Café InCa Freiberg, Bündnis für Menschenwürde gegen Rechtsextremismus Mittweida, MEB der Diakonie Rochlitz, Frauenzentrum Regenbogen Döbeln, Sächsischer Flüchtlingsrat, Freiberger Agenda 21 e.V., AK Ausländer und Asyl Freiberg und der AK Ausländischer Studierender. Alle am Thema interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen im Netzwerk mitzuarbeiten.

Kontakt: netzwerk-migration@web.de Tel. Döbeln 03431 605330 Netzwerbüro für Döbeln Bahnhofstr. 56 04720 Döbeln

Netzwerktreffen

Das 2. Treffen des Netzwerk Migration Mittelsachsen findet am 29. Mai 08 um 17.00 Uhr im Cafe Courage Bahhofstr. 56 statt.

Alle, die sich für eine Verbesserung der Situation von MigrantInnen, Asylsuchenden und Flüchtlingen im neuen Landkreis einsetzen wollen, sind dazu herzlich eingeladen.

ARID Döbeln

Treff der sächsischen Bargeldinitiativen

Bargeld statt Gutschein- oder Paketversorgung! Menschenrechte für Flüchtlinge!

Das zweite Vernetzungstreffen der Initiativen für Flüchtlinge findet voraussichtlich am 22.02., 17.30Uhr im UWZ, Henriettenstr. 5 Chemnitz statt.
Dort soll es unter anderem um die Ergebnisse des gemeinsamen Aktionstages für Bargeld für Flüchtlinge gehen und neue Aktionen sollen geplant werden.

Wer mit dahin fahren will kann sich bei ARID auf der Bahnhofstr. 56 in Döbeln melden.
Tel. 03431/ 6052977 oder 605330.

Prozess zum Tod von Oury Jalloh

Gerechtigkeit für Mouctar Bah
>
> Eine Kampagne gegen den Versuch der Stadt Dessau, die Existenz eines
> afrikanischen Aktivisten zu zerstören, weil er protestierte, als sein
> Freund in einer Polizeizelle verbrannte:

> http://www.umbruch-bildarchiv.de/video/gesetze/260106mouctar_bah.html
>
> Kampagnenflugblatt zum Download:
> http://thecaravan.org/files/caravan/mouctar_bah.pdf
> http://thecaravan.org/node/1454
>
> Am Morgen des 7. Januar 2005 wird der sierra-leonische Asylbewerber Oury
> Jalloh von der Dessauer Polizei aufgegriffen und in Gewahrsam genommen.
> Dabei wird Oury Jalloh geschlagen und an Händen und Füßen mit Ketten auf
> dem Boden einer Zelle gefesselt. Aus ungeklärter Ursache bricht vier
> Stunden später in seiner vollständig gefliesten Zelle ein Feuer aus. Die
> diensthabenden Polizisten stellen drei Mal den Feueralarm ab, statt Jalloh
> zur Hilfe zu kommen.
>
> Er verbrennt qualvoll. Seitdem fordern Freunde des westafrikanischen
> Flüchtlings und antirassistische Initiativen in ganz Deutschland
> „Aufklärung, Entschädigung, Gerechtigkeit“. Sie gründeten die „Initiative
> Oury Jalloh“. Unter dem Motto „Oury Jalloh, das war Mord!“ organisierten
> sie zahlreiche Protestaktionen in Dessau und anderen Städten.
>
> Die zentrale Figur der Protestaktionen: Mouctar Bah, ein Freund von Oury
> Jalloh und ehemaliger Betreiber eines Internet-Cafés in der Dessauer
> Innenstadt. Schon 2006 entzog man ihm hierfür die Lizenz mit der
> Begründung, er sei nicht offensiv genug gegen Drogenverkäufe in der
> Umgebung seines Geschäfts vorgegangen. Seitdem arbeitet er als
> Angestellter in dem Internetcafé.
>
> Doch auch dies soll ihm nun verboten werden: Wegen angeblicher Beschwerden
> von Nachbarn über Lärm und Schmutz seiner Kunden und weil er – entgegen
> seiner Auflagen – eine „leitender“ Funktion in dem Café gehabt haben soll,
> soll er nun überhaupt nicht mehr dort arbeiten dürfen.
>
> Mit einer Kampagne versucht sich das Land Sachsen-Anhalt als „aktiv gegen
> Fremdenfeindlichkeit“ darzustellen. Aber als ein Flüchtling unter
> ungeklärten Umständen qualvoll im Dessauer Polizeigewahrsam verbrannte,
> musste erst ein Freund des Flüchtlings, selbst ein Afrikaner, den Fall an
> die Öffentlichkeit bringen. Erst dann kam die Justiz so unter Druck, den
> Fall zu untersuchen.
>
> Dafür rächen sich nun die Behörden der Stadt. Mit fadenscheinigen und
> rassistischen Begründungen wird ihm verboten, weiter in seinem
> Internet-Café zu arbeiten. Wegen seines Engagements gegen Polizeigewalt
> zerstört der Staat die Existenzgrundlage des Aktivisten.
>
> Wir rufen auf zur Unterstützung von Mouctar Bah!
>
> Mouctar Bah eröffnete vor vier Jahren in Dessau sein Telecafè. Es ist
> einer der wenigen Orte in der Stadt, in dem sich afrikanische Flüchtlinge
> treffen und in Sicherheit fühlen können. Doch nach dem Tod von Oury Jalloh
> geriet er ins Visier der Behörden. Auf Druck der von ihm gegründeten
> „Initiative Oury Jalloh“ muss die Staatsanwaltschaft den verkohlten
> Leichnam des Flüchtlings für eine zweite, unabhänige Obduktion frei geben.
> Dabei wird am Leichnam Jallohs ein Nasenbeinbruch festgestellt, der in der
> ersten Obduktion übersehen wurde. In der preisgekrönten Dokumentation „Tod
> in der Zelle“ des WDR und auch in Interviews mit anderen Medien bezweifelt
> Mouctar Bah die von der Staatsanwaltschaft verbreitete Erklärung für
> Jallohs Tod, dieser habe sich trotz Fesselung selber angezündet.
>
> Unbeliebt bei den Behörden war er schon vorher. Schon seit drei Jahren
> bemüht sich das Ordnungsamt, Mouctar Bah die Gewerbelizenz für sei Café zu
> entziehen. Die Tatsache, dass Menschen schwarzer Hautfarbe dort einen
> Treffpunkt haben, reichte der Behörde hierfür schon als Grund, um Bahs
> Café als „Umschlagplatz für Drogen“ hinzustellen.
>
> Dabei hat Mouctar Bah selber mehrfach Dealer bei der Polizei angezeigt.
> Trotzdem wird ihm vorgeworfen, die Anzeigen erst dann gestellt zu haben,
> als offensichtlich geworden sei, dass die unerlaubten Aktivitäten nicht im
> Verborgenen blieben. Das sah zumindest das Verwaltungsgericht so, bei dem
> Mouctar Bah gegen den Entzug seiner Lizenz geklagt hatte. Es bestätigte
> Anfang 2006 den Bescheid des Ordnungsamtes. Mouctar Bah musste das
> Geschäft abgeben, wurde jedoch von dem neuen Besitzer wieder eingestellt.
>
> Nach einem Jahr beantragte er die Wiederzulassung der Lizenz. Das
> Ordnungsamt kann diese nur dann verweigern, wenn triftige Gründe dagegen
> sprechen. Die Behörde meint fündig geworden zu sein. In einem Brief erhob
> sie folgende Vorwürfe gegen Mouctar Bah:
>
> 1. Weil er alleine in dem Laden arbeite sei er „leitend tätig“, was gegen
> die Auflagen aus dem Entzug seiner Lizenz verstoße.
> 2. Seine Kundschaft würde die Umgebung des Cafés verschmutzen, gegen die
> Wände urinieren und nachts Lärm machen.
> 3. Der Drogenhandel würde fortgesetzt.
> 4. Vorwiegend Afrikaner würden laut Beobachtungen der Polizei das Geschäft
> aufsuchen, es verlassen und „mehrmals im Tagesverlauf (…) zu Fuß oder
> mit einem Fahrrad“ wieder zurückkehren.
> 5. Einige der Cafébesucher hätten den ihren zugewiesenen Landkreis ohne
> Genehmigung verlassen und damit gegen die Residenzpflicht verstoßen.
>
> Zudem verwies das Ordnungsamt auf vier Anzeigen, die gegen Mouctar Bah
> erstattet wurden. Zwei davon stammen von einem Nachbarn des Cafés, dem die
> Anwesenheit der Afrikaner vor ihrer Tür ein Dorn im Auge ist. Der bekannte
> Rechtsradikale hat Bah mehrfach vor dessen Café beschimpft. Zwei Mal blieb
> es nicht bei Worten, der rechte schlug zu – beim zweiten Mal wehrte sich
> Bah, sein Nachbar musste ärztlich behandelt werden. Aus Rache erstattete
> er gleich zwei Anzeigen gegen Bah – wegen Körperverletzung.
>
> Im erstn Fall glaubte der Richter, dass Bah das Opfer und nicht der
> Agressor war und sprach ihn frei. Das zweite Verfahren läuft noch. Die
> dritte Anzeige stammt von einem Polizisten, der sich während der
> Gerichtsverhandlung gegen seine Kollegen wegen des Todes von Oury Jalloh
> von Bah beleidigt gefühlt hatte. Das Verfahren wegen der vierten Anzeige
> schließlich wurde schon vor längerer Zeit von der Staatsanwaltschaft
> eingestellt.
>
> Die bloße Tatsache, dass jemand Anzeige gegen ihn erstattet hat, deutet
> das Ordnungsamt als Indiz für „große charakterliche Mängel“ . Nichts desto
> trotz stellt das Ordnungsamt fest: „Ein Verhalten, das wiederholt
> polizeiliche Ermittlungsverfahren notwendig macht, lässt unabhängig vom
> Ergebnis der Ermittlungen auf große charakterliche Mängel Ihrer Person und
> auf das Vorhandensein einer doch fehlenden Akzeptanz der Normen
> gesellschaftlichen
> Zusammenlebens und der Gesetze der Bundesrepublik Deutschland schließen.“
>
> Die bloße Tatsache, dass Anzeigen erstattet wurden, unabhängig vom Ausgang
> des Verfahrens, wird zum Indiz für „große charakterliche Mängel“. Dies
> zeigt den unbedingten Willen des Ordnungsamtes, Mouctar Bah zu
> diskreditieren.
> Mouctar Bah wird für das Verhalten „seiner“ Kundschaft verantwortlich
> gemacht, weil es sich um Menschen handelt, die schon durch ihre Hautfarbe
> und ihren Aufenthaltsstatus im Focus der Polizei stehen. Dass er sich
> dabei sehr wohl um die Sauberkeit des Umfeldes und die Aktivitäten der
> Anwesenden kümmert, legt ihm die Behörde nicht als Pflichterfüllung,
> sondern als „Mitwisserschaft“ aus. Das Mouctar Bah bei der Polizei
> Meldungen gemacht hat, als er bemerkt hat, das in der Umgebung seines
> Cafés gedealt wurde, deutet das dem Ordnungsamt so, dass er von den
> Aktivitäten weiß und wirft ihm vor, diese nicht unterbunden zu haben.
>
> Sein Telecafé soll das Verhalten seiner Kunden erst provoziert haben: „Es
> ist zweifelsfrei davon auszugehen, dass die Vorkomnisse in der
> Friedrich-Naumann-Strasse auf das Vorhandensein und die Art des
> Geschäftsbetriebes Telekommunikationsdienstleistungen sowie Ihre alleinige
> Präsenz zurückzuführen sind“.
>
> Seit März 2007 stehen zwei Polizisten wegen des Todes von Oury Jalloh vor
> Gericht. Eine Aufklärung des Mordes ist aber nicht absehbar – denn die
> beiden und ihre Kollegen schweigen.
>
> Mittlerweile sind die Polizei und die Stadt Dessau für ihren freundlichen
> Umgang mit rechtsextremen Aktivitäten bekannt geworden und bemühen sich
> nun um ein anderes Bild in der Öffentlichkeit. Doch wenn es um
> Nicht-Deutsche und insbesondere Menschen schwarzer Hautfarbe geht, können
> sie ungerührt mit ihrer Verachtung und Diskriminierung fortfahren – die
> bürokratischen Mittel stehen ihnen zur Verfügung. Denn worin die
> „Akzeptanz der Normen gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Gesetze
> der Bundesrepublik Deutschland“ bestehen ist lediglich eine Frage der
> Definition seitens der gesetzgebenden Macht. Und diese Definition wird
> durch die Institutionen der Macht und deren Gewalt durchgesetzt.
>
> Jeden Tag sind vor allem Menschen dunkler Hautfarbe in Deutschland davon
> betroffen – auf der Straße wie hinter den Mauern der Polizeistationen.
>
> Seit Jahren muss Mouctar Bah den Druck der Dessauer Institutionen
> standhalten, die versuchen, ihm seine Existenzgrundlage in dieser Stadt zu
> nehmen. Seit dem Tod von Oury Jalloh hat sich dieser Druck erheblich
> verstärkt.
>
> Schon mindestens einmal auf diesem Weg in Dessau ein Café, das
> Flüchtlingen, MigrantInnen und der African Comunity dieser Stadt als
> Treffpunkt diente geschlossen.
>
> Dessaus Behörden verlassen sich darauf, dass auch im Fall von Mouctar Bahs
> Telecafé keine größere Öffentlichkeit interveniert und auf administrativem
> Weg eine Fortsetzung ihrer bisherige Praxis der Ausgrenzung von
> Flüchtlingen und MigrantInnen schaffen. Das darf ihnen nicht gelingen!
>
> Deshalb fordern wir eine breite Solidarität mit Mouctar Bah. Bitte
> beteiligen sie sich an Faxkampagne an das Dessauer Ordnungsamt.
>
> Weitere Infos
> Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
> http://thecaravan.org
> Initiative Oury Jalloh
> http://initiativeouryjalloh.wordpress.com
>
> Fax-Aktion zur Unterstützung von Mouctar Bah
>
> Absender
> _________________________
> _________________________
> _________________________
> _________________________
> _________________________
> (Ort und Datum)
>
> An die
> Stadt Dessau-Roßlau
> Amt für Ordnung und Verkehr
> z. Hd. Frau Lindner
> per Fax: 03 40.20 4-29 36
>
> Kein Entzug der Gewerbelizenz für Mouctar Bah
>
> Sehr geehrte Damen und Herren,
> ich protestiere gegen den Entzug der Gewerbelizenz von Mouctar Bah und
> fordere Sie auf, Herrn Bah zu gestatten, auch künftig sein Telefoncafé zu
> betreiben.
>
> Mit freundlichen Grüßen,
>
> _________________________
>
>
> ***
> The VOICE Refugee Forum Jena
> Adresse: Schillergässchen 5, 07745 Jena
> Fax: 03641 / 42 02 70,
> E-Mail: thevoiceforum@emdash.org, Internet: http://www.thevoiceforum.org

„zweiheimisch. Bikulturell leben in Deutschland“ – Lesung im Cafe Courage

Wie leben junge Menschen, die Kinder eingewanderter Familien oder binationaler Eltern sind, in Deutschland? Diese Frage beantworten einige der in dem Buch Porträtierten an diesem Tag. Sie berichten über ihre meist ungewöhnlichen Biographien und ihren Alltag in Deutschland. Was sie erzählen sind Erfolgsgeschichten junger Erwachsener, die ihren Platz hier gefunden haben.

Anschließend diskutieren sie mit Elke Herrmann, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN im Sächsischen Landtag.

Beginn: 19 Uhr am 17.01.08 ll Lesung ll Café Courage Bahnhofstr. 56 04720 Döbeln

Stop The Bomb

Offener Brief an das Landratsamt Döbeln

An das Landratsamt Döbeln
Herrn Dr. Manfred Graetz
Straße des Friedens
04720 Döbeln 10. 12. 07

Offener Brief zur Einführung von Bargeld für die Flüchtlinge im LK Döbeln

Sehr geehrter Herr Dr. Graetz,

heute zum internationalen Tag der Menschenrechte möchten wir Sie hiermit darauf
hinweisen, dass die Versorgung der meisten AsylbewerberInnen mit Gutscheinen immer
noch zu Entmündigung und Diskriminierung führt.
In Dresden wird seit 2006 im Rahmen eines erfolgreichen Modellprojektes an Flüchtlinge
Bargeld ausgezahlt. Die Ausländerbeauftragte der Stadt Dresden betont in ihrem aktuellen
Bericht, dies habe „eine humanere, würdige Behandlung der Betroffenen“ mit sich
gebracht.
Im Zuge der Kreisreform in Sachsen hat nun auch der Landkreis Döbeln
Entscheidungsfreiheit, seine bisherige Praxis des Gutscheinsystems aufzugeben, auf den
positiven Erfahrungen in Dresden aufzubauen und die einfachere und nicht
diskriminierende Bargeldversorgung für Flüchtlinge einzuführen.
Gerade in Zeiten zunehmender rassistischer Übergriffe sind die Behörden aufgefordert,
Zeichen zu setzen. Es muss nun endlich Schluss sein, mit dem diskriminierenden
Gutscheinsystem für Flüchtlinge.

Mit freundlichen Grüßen

Antirassistische Initiative Döbeln (ARID)